Der Frühling ist da – die Kirschpflaume blüht…

japanische KirschpflaumePünktlich zum Frühlingsanfang blüht unsere japanische Kirschpflaume in ihrer ganzen Pracht! Das Wetter ist optimal, die Bienen fliegen fleissig und bestäuben die Blüten. Wir nennen unsere beiden Kirschpflaumen-Bäumchen liebevoll „Gift-Gonfi-Bäume“. Weil der erstgepflanzte  Strauch krass „giftig rote“ Früchte brachte und Rico sich nicht sicher war, ob diese auch wirklich essbar wären. Dies im  Zeitalter vor dem Internet, so war es naheliegend, das Wissen darüber durch Versuchen herauszufinden.  Zuerst ein Bissen, dann eine ganze (saure) Frucht, dann zwei… Wir leben heute noch. Wir können aus den Früchten, die einer Pflaume gleichen, aber eher rundlich sind wie Kirschen und Steine haben wie Zwetschgen, feine Konfitüre und Gelee zubereiten oder aber einen schmackhaften, klaren Schnaps brennen lassen. Mal schauen, was die Ernte dieses Jahr ergibt.

Die erste Konfitüre aus den Früchten war himmlisch – ziemlich sauer und die Farbe eben giftig Rot. Leider gab es dann viele Jahre ohne Früchte, da die Kirschpflaume, ihr lateinischer Name übrigens Prunus cerasifera, viel zu früh blühte und die Blust entweder vom Schnee bedeckt wurde oder es keine Bienen für die Bestäubung gab.

Nachwuchs
In einem Jahr erfreute uns ein kleines Pflänzchen, dass im zwei Meter entfernten Kübel gedeeite, es war ein kleines „Gift-Gomfi-DSCN1344Bäumchen“.
Wir pflanzten es dann hinter dem Haus in die Wiese und das Bäumchen wuchs zu einem grossen Strauch heran. Unser zweiter Baum ist eine Rotblättrige Sorte, die Blätter sind ein wenig grösser als bei der Mutterpflanze und sie sind rotbraun gefärbt und verblassen im Jahresverlauf etwas. Die 2cm grossen Blüten sind weiss mit ein ganz leichten Rosaton. Die Früchte sind purpurroten und sind etwas 3 cm gross und kugelig.